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„Immer schön trocken bleiben“ Seit wann gibt es Wegwerfwindeln?

 

Wo es warm genug war, durften die Kinder einfach nackt spielen, Ihre Häufchen wurden mit anderem Unrat weggeräumt und alles zusammen verbrannt. In kälteren Gegenden wurden Höschen gestrickt. Mit Heu und Stroh gefüllt, Waren die Windelhosen dieser Zeit.

 

Ende des 18. Jahrhunderts wurden die ersten viel angenehmeren Stoffwindeln entwickelt. Dazu wurden mehrere Tücher übereinandergelegt. Eines der mittleren Tücher wurde vorher in Olivenöl, heißen Fett oder Bienenwachs getaucht, damit die Windel dicht wurde. Viel später wurde über die Stoffwindeln außerdem noch ein Gummihöschen gezogen.

 

In den sechziger Jahren kamen in Amerika die ersten Einwegwindeln auf den Markt und fanden rasch auch in unseren Breiten viel Zuspruch. Zunächst noch mit Sicherheitsnadeln zusammengehalten, werden heutzutage praktischere Klettverschlüsse genützt.

 

Bis ein Kind trocken wird, benötigt es rund 6.000 Windeln. Die heutigen wergwerfwindeln sind im Inneren mit einem Granulat (Superabsorbent Polymers) gefüllt, das die Urinsäure und das Ammoniak aus den Stuhl neutralisiert und Flüssigkeiten aufsaugt.